Düsseldorfer Erinnerungsorte


Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

das Haus der Universität der Heinrich-Heine-Universität, der Düsseldorfer Geschichtsverein und das Stadtarchiv Düsseldorf möchten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Projekt zu "Düsseldorfer Erinnerungsorten" durchführen.
 
Deshalb sind Sie, die Bürgerinnen und Bürger von Düsseldorf und Umgebung, freundlich gebeten, den beigefügten Fragebogen auszufüllen. Denn mit diesem Fragebogen soll herausgefunden werden, was nach Ihrer Überzeugung "Düsseldorfer Erinnerungsorte" sind.
 
Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff der Erinnerungsorte? Zunächst vermutet man, dass es sich dabei um Denkmäler, historische Bauten oder andere Orte im engeren Sinne des Wortes handelt. Das ist keineswegs falsch, greift aber zu kurz, denn Erinnerungsorte können ebenso materieller wie immaterieller Natur sein und können ebenso für die Vergangenheit als auch für die Gegenwart und die Zukunft stehen.
 
Gemeint sind demnach nicht nur topographische Orte wie beispielsweise der Schloßturm in Düsseldorf, das Ständehaus, Schloss Jägerhof und Denkmäler wie der Gießerjong oder das Reiterstandbild von Jan Wellem – auch Personen (Mutter Ey; Wilhelm Marx; Die Toten Hosen), Ereignisse (Schlacht von Worringen), Texte und Ideen („Schneider Wibbel“ von Hans Müller-Schlösser), Bräuche (Karneval; Radschläger), lokale Spezialitäten (Killepitsch; Altbier); Musik (die „Rheinische“ Sinfonie von Schumann) oder Institutionen (Kunstakademie) können als Erinnerungsorte gelten.
 
Grundlegende Voraussetzung ist, dass jene Erinnerungsorte für bestimmte soziale Gruppen – sei es ein lokaler Verein oder gar die gesamte Düsseldorfer Bevölkerung – identitätsstiftend wirken und „langlebige, Generationen überdauernde Kristallisationspunkte kollektiver Erinnerung und Identität“ (François/Schulze) bilden, deren Bedeutung sich aber im Laufe der Zeit auch ändern kann. Es geht also darum, was wird wann, wo, wie, von wem und wozu erinnert.
 
Alle Antworten bzw. eingesandten Fragebögen werden ausgewertet und auf dieser Internetseite bekannt gegeben werden. Anschließend sollen Fachleute aus Bürgerschaft und Universität zu ausgewählten Düsseldorfer Erinnerungsorten kleine Aufsätze schreiben, die in einer Publikation vorgelegt werden.
 
Mit diesem Projekt will das Haus der Universität auch eine Form von Citizen Science umsetzen, womit eine Form der Wissenschaft bezeichnet ist, die vor allem durch die Unterstützung und Mithilfe von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt wird.
Für eine Mitarbeit wären wir also sehr dankbar.

 

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